24 Stunden-Rennen
04.06 - 06.06.99
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ADAC 24 Stunden-Rennen
Nürburgring 1999
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24 Stunde vom Nürburgring – Zusammenfassung

Auch wenn sich die Werksteams von Opel und Volkswagen viel vorgenommen hatte, stand der Sieger beim 24 Stunden-Rennen vorher fest, wer sollte der 560 PS starken Zehnzylinder Viper „das Wasser“ reichen? 

Dennoch habe ich es nicht bereut, den Nürburgring mal wieder besucht zu habe. Die Atmosphäre ist einfach phantastisch, die Fans mit riesiger Musikanlage, Zelten, Bier ohne Ende machen dieses Wochenende zu einem unvergleichlichen Ereignis. Unserer Hotelwirt meinte nur: „Beim 24 Stunden-Rennen gibt es Zimmer massenhaft, die Leute sind alles Selbstversorger...“ 

Als großer Favorit ging daher das Zakspeed-Team mit Zakowski, Tiemann, Vorjahres Sieger Marc Duez und keinem geringeren als Klaus Ludwig, dem amtierenden GT-Weltmeister, an den Start. 

Aber ich glaube, ob man bei diesem Rennen erster oder letzter wird, steht bei den vielen Privatfahrern gar nicht so im Vordergrund, ankommen und mitmachen ist gefragt. Da überholt eine Caterham ein Citroen-Taxi und der Opel Manta schert sich was um Aerodynamik – Hauptsache der echte, beleuchtete Fuchsschwanz ist dabei... 

Das 24 Stunden-Rennen ist wieder im Aufwind, soviel steht fest. Nach deutlichem Verlusten an Popularität und 1997 mit nur 30.000 Fans ging es den Veranstaltern darum ein Mega-Event zu bieten – und dazu gehört auch eine Viper. 

Die 5.000 Opelfans ließen sich auf keinem Fall die Stimmung verderben, obwohl die Super-Calibra mit 420 PS letztlich die Viper doch ziehen lassen mußte. 

Anders sicherlich die Werksteams von Volkswagen und Audi, die es BMW nachmachen wollte und mit einem Exoten (Diesel und Erdgas) den Gesamtsieg zu erringen. Schließlich geht es hier um eine Menge Prestige, einen superschnellen Diesel TDI über die Rundendistanz von 24 Stunden zu bringen. Der Diesel Bora hatte Probleme mit den Gelenkwellen, mit der Kupplung, Lichtmaschine und der Motoraufhängung. 

Interessant! Auch die schreibende Zunft war mit am Start, um Motorsport hautnah mitzuerleben. Die Kollegen Übler, Albig, Stalmann und Hofmayer fuhren beispielsweise im Münchener Steinlein-Team mit. Ganz weit vorn war keiner von ihnen, sie können halt besser schreiben als fahren... 

Auch der interessante Erdgas Abt-Audi A4 mußte schon früh mit einem gerissen Zahnriemen an die Box. Diagnose Motorschaden. Der Tausch des Motors – eigentlich verboten – konnte letztlich doch nicht den Erfolg bringen. 

Harald Grohs unsere Rennsport-Ikone kam als Dritter ins Ziel. Eigentlich sollte im letzten Jahr mit seinem fünfzigsten 24 Stunden-Rennen Schluß sein. Wir hoffen, daß Harald auch im nächsten Jahr wieder seine Hasseröder-Caps verteilt und selbstverständlich wieder seinen Porsche 911 steuert.

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Alle Fotos wurden mit einer Kodak DC210 Plus gemacht


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