24 Stunden-Rennen
04.06 - 06.06.99
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Boxenarbeit
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Fotos (Strecke)
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Rennen
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Siegerehrung
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ADAC 24 Stunden - Nürburgring
1999 
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Rennen 
 
Das Organisationsteam vom ADAC hat sehr gute Arbeit geleistet. Immerhin waren 5 Werksteams und 600 Piloten an dem Start. Wichtig ist es sicherlich auch, daß der Zuschauer ein echtes Event erlebt. 

Leider stand der Sieger schon zahlenmäßig vorher fest. Wer sollte gegen die 500 PS starken Chrysler Viper gegenhalten können? Nur ein kapitaler Motorschaden oder Unfall hätte dieses Superauto aufhalten können.

 
#53 Chrysler Viper
 
Der Schaden wird analysiert
Insgesamt 195 Fahrer aus 18 Nationen waren an dem Start. Entsprechend groß war das Gedränge beim Start und die vielen ADAC-Helfer hatten ihre liebe Not, die Start- und Zielbahn freizumachen. 

Die überlegende Zakspeed Viper dominierte von Anfang an. Denn es war nicht nur das stärkste Auto am Start, sondern es wurde auch von den erfahrenen Rennfahrern Tiemann, Zakowski, Ludwig und Duez pilotiert. Mark Duez konnte sich mit seinem Sieg auf Platz 1 in der ewigen Hitliste setzen.

Viel Spaß hatten die vielen Opel-Fans an dem 420 PS starken Opel Calibra, der am Anfang von keinem geringeren als vom Opel-Motorsportchef Volker Strycek gefahren wurde. Der Wagen konnte zeitweise sogar in Führung gehen. 

Ein Wechsle an der Spitze gab es aber nur kurzeitig, als die Viper in den frühen Morgenstunden wegen eines defekten Riemenantriebs für die Ölpumpe einen längeren Boxenstopp hatte. So konnten die eingesetzen Porsche 911 kurzzeitig in Führung gehen.

 
Volker Strycek im Interview mit Sabine Köhne (DSF)
 
#4 Opel Astra Kit-Car
Das Opel-Werksteam mit dem Opel Astra Kit-Car war ebenfalls gut unterwegs und hat seine Klasse bewiesen und lag zeitweise sogar auf dem dritten Platz im Gesamt- classment. Durch einen unverschuldeten Unfall, ist das Fahrzeug am Sonntag Vormittag ausgefallen. 

Viel Pech hat das VW-Werksteam mit dem 250 PS-starken Bora TDI. Mit Problemen an den Antriebswellen und letztendlich einer gebrochen Getriebe- aufhängung mußte das Team aufgeben. Auch der zweite Werkswagen fiel mit einem Getriebeschaden aus.

Eine kleine "technische" Sensation war sicherlich der erdgasgetrieben Audi A4 Quattro (Zweiliter-Vierzylinder Turbo- motor). Durch einen abgesprungenen Zahnriemen und einer dreistündigen Reparaturpause, blieb letztlich nur noch Rang 52.  
#25 Audi A4 Quattro "Gas"
 
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