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24 Stunden von Le Mans
1999 
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Der Unfall von Mercedes
 

Mercedes Unfall und Rückzug vom 24-Stunden-Rennen 

Zur Erleichterung des Teams AMG Mercedes überstand der Pilot Peter Dumbreck bei seinem schweren Unfall mit nur leichtern Verletzungen. Sein Mercedes CLR war in der fünften Rennstunden gegen 21 Uhr kurz vor der Indianapolis-Kurve von der Strecke geflogen. Der Schotte lag zu diesem Zeitpunkt hinter dem BMW von JJ Lehto und dem Toyota von Thierry Boutsen auf Rang drei. Im Windschatten des Toyota hob der Mercedes auf einer Kuppe ab, überschlug sich in der Luft mehrmals und landete in einem Waldstück auf allen vier Rändern. Daraufhin wurden das gesamte Team AMG Mercedes aus dem Rennen genommen. 

Peter Dumbreck konnte sich nach dem Unfall mit eigenen Kräften aus dem Auto befreien. Der Mercedes-Pilot wurde daraufhin zum Röntgen in ein Krankenhaus gebracht, das er dann gegen Mitternacht wieder verlassen durfte. Der Mercedes von Schneider / Lamy / Lagorce wurde über Funk verständigt und aus dem Rennen genommen. 

Bereits im Warm-up hatte der Mercedes ein aerodynamische Problem, als Mark Webber auf der Hunauierres-Geraden ins Trudeln kam und nach einer Drehung zerstört wurde. Das Fahrzeug wurde nach eigender Untersuchung nicht ins Rennen genommen. Bei den eingesetzten Fahrzeugen wurde die Aerodynamik verändert, so daß der Anpreßdruck an der Vorderachse um 25 Prozent erhöht wurde. 

Norbert Haug, Motordsport-Chef von Mercedes: „Nachdem ich die Fernsehbilder live gesehen habe, bin ich erleichtert und danbar, daß Peter Dumbreck diesen schrecklichen Unfall unversehrt überstanden hat und das kein Streckenposten verletzt wurde. Nach dem Warm-Up an den Start zu gehen, war keine leichte Entscheidung – aus unserer Sicht allerdings auch kein Vabanquespiel. Wir haben alle Daten genau untersucht, um die Ursache von Mark Webbers Unfall zu analysieren. Wir waren vor dem Rennen überzeugt, eine Lösung gefunden zu haben. Der Anpreßdruck an der Vorderachse wurde um 25 Prozent erhöht. Im Warm-up wurden die Zusatzflügel an den Fahrzeugen mit den Startnummern fünf und sechs getestet. Mit den dabei gewonnenen Daten waren wir uns sicher, die richtige Entscheidung getroffen zu haben. Unsere Fahrer hatten bestätigt, daß sie keine Risiken bemerkt hatten, wie auch zuvor bei den rund 400 Runden bei Prequalifying und Qualifying für das Rennen in Le Mans. Nach dem Unfall von Peter Dumbreck wissen wir nun, daß wir den speziellen Anforderungen dieser Strecke nicht in jeder auftretender Situation gerecht geworden sind.“
Gemäß Pressemiteilung vom 13. Juni 1999, ca. 12.00 (via Fax) wird das AMG-Mercedes Team alle Daten des Fahrzeugsauswerten. Eine völlige Aufklärung ist möglich, wenn das Auto untersucht werden kann. Wörtlich in der Pressemitteilung: „Wir werden weitere Informationen so schnell wie möglich nachliefern“. 

www.sportwagen-hp.de wird natürlich sofort die Daten ins Netz stellen!

 
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