24 Stunden
von Le Mans 
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Überblick 
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Qualifying 
  • Startaufstellung
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    Porsche GT3
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    24 Stunden von Le Mans
    1999 
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    Qualifying  
     
    Wie erwartet waren gerade die Toyota GT One beim Qualifying schnell unterwegs. Beide Autos waren das Maß aller Dinge. Brundel / Collard / Sospiri dürfen daher von Platz 1 starten. Nur  unwesentlich langsamer war das zweite Toyota Team mit Boutsen / Kelleners / McNish. Mit nur knapp einer Sekunde Rückstand starten Sie vom Platz zwei. 

     
    Glück im Unglück hatte der Mercedes Piloten Mark Webber bei einem spektakulären Unfall: „Man muß an paar Streckenpassagen sehr vorsichtig sein, wenn man sich langsameren Autos nähert. Als ich nach Mulsanne in den Windschatten eines anderen Fahrzeugs kam, ausscherte, über eine leichte Kuppe fuhr und dabei beschleunigte, steig das Auto vorn auf, stellte sich senkrecht und rollte zur Seite. Ohne daß ich mich überschlug, kam ich auf die Räder, das Auto drehte sich und krachte seitlich in die Leitplanken. Ich bin glücklich, daß der CLR an einem Stück blieb, sogar alle Räder und Türen waren dran. Danke an mein Team, daß es so ein stabiles Fahrzeug gebaut hat“. 
    (C) by Motorsportpresse Mercedes-Benz

    Das Team wiederum war erleichtert, daß Mark Webber mit nur leichten Prellungen im Nacken und an beiden Knien davonkam. Nach einer gründlichen Untersuchung im Krankenhaus, konnte der Pilot zum Team zurückkehren. Kommentar von Mark Webber: „Ich brauche unbedingt was ordentliches zum Essen“. 

    Natürlich hat das Team jetzt alle Hände zu tun, das Fahrzeug wieder rennfertig zu machen. Der Mercedes CLR mit der Startnummer 4 muß nach einer technischen Abnahme durch die Stewards neu aufgebaut werden. Das Team ist optimistisch, daß auch Mark Webber am Samstag nach einen sorgfältigen medizinischen Check ins Rennen gehen kann. 
     
    Mercedes Motorsportchef Norbert Haug: „Natürlich hätte uns ein silberner Farbtupfer in der ersten Startreihe gut gefallen, aber es macht keinen Sinn, mit der in Le Mans üblichen Verkehrslage zu argumentieren, die Bedingungen diesbezüglich sind letztlich für alle gleich. Wichtiger als Reihe eins ist für uns, guten Speed und Konstanz zu haben und im Renntrimm lange Turn zu fahren. Mit 90 Liter schaffen wir jetzt so viele Runden wie 1998 als wir noch 100 Liter im Tank hatten. Gleichzeitig sind die Rundenzeiten besser geworden, was den Fortschritt beschreibt. 
    (C) by Motorsportpresse Mercedes-Benz

    Wichtig für die Teams ist es sicherlich Zeit zu haben, um das richtige Setup für die schwierige Strecke zu finden. Aber daß sogar das Training acht Stunde lang ist, bedeutet jetzt schon Streß für Team und Auto. 

    Neben Toyota, Mercedes darf sich sicherlich auch das Werksteam von BMW Hoffnung auf einen Le Mans Sieg machen. Schließlich waren die 12 Stunden von Sebring ein erster Beweis für die Standfestigkeit des BMW V12 LMR. 

    Motorsportdirektor Gerhard Berger: „So unglücklich wie das Prequalifying für uns gelaufen ist, so reibungslos verlief das Qualifying. Am Mittwoch haben wir die Pflicht erledigt, und am Donnerstag haben wir uns bemüht, nah an die schnellsten Toyota heranzukommen und die deutsche Konkurrenz hinter uns zu lasse – beides ist gelungen. Martini hatte keine freie Runde, das erklärt den Rückstand auf Letho.“ 

    BMW Teammanager Charly Lamm: „In der Disziplin Qualifying waren wir gut. Allerdings zählen im Rennen noch andere Parameter außer schnelle Rundenzeiten, und bezüglich Bezinverbrauch und Reifenverschleiß habe wir noch keine Vergleichswerte zur Konkurrenz.“ 

    Startaufstellung

    Nr Fahrer Fahrzeug Zeit (min)
    1 Brundle / Collard/Sospiri Toyota GT-One 3:29,930
    2 Boutsen / Kelleners / McNish Toyota GT-One 3:30,801
    3 Kristensen / Lehto / Müller BMW V12 LMR 3:31,209
    4 Schneider / lamy / Lagorce Mercedes CLR 3:31,541
    5 Brabahm / Bernard / Leitzinger Panoz LMO Spyder 3:33,711
    6 Winkelhock / Martini / Dalmas BMW V12 LMR 3:33,931
     
     
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