Motorsport - BMW V12



5. Lauf, American Le Mans Series, 1. August 1999, Portland International Raceway, Oregon (USA)
 

BMW V12 Le Mans Roadster in USA auf den Plätzen zwei und vier

München/Portland. Als Zweite haben JJ Lehto (FIN) und Steve Soper (GB) mit dem BMW V12 LMR in Portland erneut einen Podiumsplatz erzielt. Beim fünften Lauf der neuen amerikanischen Serie für Le Mans-Sportwagen kamen die beiden nach zwei Stunden und 45 Minuten knapp 29 Sekunden hinter dem Panoz von David Brabham/Eric Bernard ins Ziel. Lehto/Soper absolvierten 137 Runden auf der 3,128 Kilometer langen Strecke. Joachim Winkelhock (D) und Bill Auberlen (USA) belegten mit dem zweiten BMW V12 LMR Platz vier.
Lehto und Auberlen waren von der Pole-position und von Platz fünf gestartet. Nach 44 Runden übergab Lehto als Spitzenreiter an Soper. Soper verteidigte die Führung und übergab nach 93 Runden erneut an Lehto. Auberlen kam mit dem zweiten Sportwagen nach 43 Runden und zu diesem Zeitpunkt auf Platz eins liegend zum Tanken, blieb im Auto und übergab nach einer Gesamtfahrzeit von 97 Runden für die Schlußphase an Winkelhock.

Über Platz fünf freuten sich Pedro Lamy (P) und Thomas Bscher (D) mit dem 98er BMW V12 Le Mans. Hans-Joachim Stuck und Boris Said (USA), die mit ihrem BMW M3 Coupé des BMW Team PTG in der Vorwoche die GT-Klasse gewannen, fielen diesmal mit Antriebsschaden aus.

BMW Teammanager Charly Lamm:
 
 
BMW Teammanager Charly Lamm: "Wir hatten etwas Pech mit dem Timing unserer Boxenstopps und dem der Safety-Car-Phasen. Wir haben beim ersten Stopp bei Lehto/Soper keine Reifen gewechselt, um mit Vorsprung in Führung zu bleiben. Aber das hat sich nicht gelohnt, weil dann hinter dem Safety-Car alle wieder zusammengerückt sind. Das Panoz-Team hatte diesmal die bessere Strategie und hat verdient gewonnen. Nach unseren Siegen in Le Mans, Sebring und Sears Point sind wir sicher vom Erfolg verwöhnt - ein zweiter und ein vierter Platz sind schließlich auch respektable Ergebnisse."
JJ Lehto #42: "Die Verkehrsdichte war irre. In manchen Runden habe ich über fünf
Sekunden verloren, weil ich steckengeblieben bin. Aber das Auto und die Reifen
haben prima funktioniert, obwohl es kühler als erwartet war."
Steve Soper #42: "Ich bin mit JJs Reifen weitergefahren und konnte den Vorsprung
trotzdem halten. Aber wegen des Safety-Cars hat sich die Mühe nicht gelohnt. Wir
hatten ein siegfähiges Paket, aber diesmal hat es nicht geklappt."
Bill Auberlen #43: "Die Michelin-Reifen waren super. Ich bin damit am schnellsten
gefahren, als sie schon 90 Runden alt waren. Nur, weil ich so ein tolles Auto hatte,
konnte ich nach meinem Ausrutscher in der ersten Runde vom Ende des Feldes
wieder nach vorn fahren."
Joachim Winkelhock #43: "Ich bin mit meiner eigenen Leistung so weit zufrieden.
Aber kurz vor Schluß hat mich noch ein Porsche gerammt, ich konnte mich gerade
noch ins Ziel retten."

 

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