Sonstige Fahrzeuge (356, RS 60, 914-959)


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356

Der eigentliche Ur-Porsche ist immer noch eine Augenweide. Wo dieses Fahrzeug auf einem Parkplatz steht, "schleichen" immer wieder Leute um das Auto herum, weil man es eigentlich kaum fassen kann, das dieser Porsche vielleicht schon über 30 Jahre alt ist.

Wie heißt es so schön in der Christophorus 3/96 "Silberblitz im Teufelsmoor. Mit einem 1958er Speedster unterwegs zwischen Weser und Elbe":

Porsche Carrera 2Angesprochen wird der 356-Fahrer immer und überall. Wie teuer, wie schnell und vor allem wie original? wird gefragt. 175 km/h Spitze, 75 PS aus 1,6 Liter Hubraum... Keinerlei Lämpchen und Armaturen, die um Aufmerksamkeit heischen, keine verdächtigen Geräusche, nichts - nur das sonore, beruhigenddumpfe Bollern im Heck.


RS 60

Auf den RS 60 bin ich durch eine Porsche-Fan aufmerksam geworden. Natürlich habe ich auch im Buch

Porsche - Die hohe Kunst der Sportwagen (Köhnemann-Verlagsgesellschaft, Köln)

Informationen gefunden. Von vorn erkennt man, daß die Boxster-Designer beim RS 60 fast die ganze Schnauze "abgekupfert" haben. Das Auto wurde bereits 1960 gebaut und brachte es bei fast 1600 qcm auf immerhin 160 PS bei einem Leistungsgewicht von nur 580 Kg.

Der Wagen stammt aus der Serienfertigung des RSK. Obwohl das Fahrzeug gegenüber Ferrari mit einem relativ kleinen Motor ausgestattet war, konnte der Wagen die "Meisterschaft der Markehersteller" gewinnen. Er siegte 1960 in Sebring und auf der Taga-Florio. Die Weiterentwicklung war der 718 RS 61L. Auf dem Bild links ist eine Replika abgebildet.

Porsche 912

(Hier kommt demnächst noch etwas TEXT, 01.02.99)



914

Nachdem es Proteste "gehagelt" hat, wie ich den 914 hätte vergessen können, nun hier der Nachbrenner. Natürlich hat Porsche seine Wurzeln bei VW und ein erfolgreiches Auto war der Porsche 914. Zwar hatte der 914 Bj 1970 nur 85 PS, dennoch war der 914/6 GT in einer modifizierten Version (2 Liter und 210 PS) in Le Mans in der GT-Klasse erfolgreich. Unverkennbar ist, daß der 924 und letztlich auch der 944 seine Wurzeln im 914 hat.

Eine weitere Ergänzung zum 914:

Der VW-Porsche 914 des Jahrgangs 1970 gab es in zwei Versionen. 6-Zylinder 2.0L. 110PS und 4-Zylinder 1,7.l. 80 PS. Die 1,8L. Version mit 85 PS gibt es seit Ende 1972,die besonderheit des Fahrzeugs waren Doppelvergaser anstatt der Einspritzanlage. Weiterhin wurde eine 4-Zylinderversion mit 2,0L. 100PS Für den auslaufenden 6-Zylinder ab Ende 1972 eingeführt.



Danke an Oliver Tötemeier (Text) und Volker (Bild)

924

Der 924 ist die konsequente Weiterentwicklung des 914. In diesem Fahrzeug steckt aber schon wesentlich mehr Porsche-Equiment. Es wurde ab 1977 gebaut und ist ein vollständig neues Modell. Er ist das ideale Einsteigerfahrzeug für den jungen Porsche-Fahrer (auch heute noch, leider manchmal auch als Hausfrauen-Prosche bezeichnet). Das Auto wurde innerhalb von nur fünf Jahren 100.000 Mal verkauft. Daß der 924 aber ein reinrassiger Sportwagen ist, hat er vor allem mit seiner Turbo-Variation bewiesen. Der 924 Turbo kam 1978 auf dem Markt, danach 1980 folgte der 924 Carrera GT, der bereits 210 PS auf die Straße brachte.

Weitere Infos zum 924 gibt es HIER!


944

Der 944 ist eine "gefährliche" Einstiegsdroge. Zum einen ist er absolut zuverlässig und mit seiner feuerverzinkten Karosse auch noch als "Oldtimer" mit 8 bis 15 Jahren auf dem Buckel, kein Fehlkauf. Zu Recht ist Porsche auf diese Zahl stolz: 2 von 3 jemals gebauten Porsche-Fahrzeugen sind noch im "Umlauf". Auch das ist ein wesentlicher Beitrag für die Umwelt.



Der 944 hat sich aus dem 924 entwickelt und ist mit ca. 160 PS ein Auto, mit dem man flott und unkompliziert unterwegs ist. Mit einem Taga-Dach fährt man im Winter warm und ohne Windgeräusche und im Sommer hat man nach ca. 1 Minute Montage ein richtiges "Sonnenloch" im Dach. Der Wagen hat mitlerweile seine 235.000 km-Marke locker überschritten und läuft problemlos jeden Tag - Sommer wie Winter - seine Kilometer!

Hier gibt es eine Homepage zum 944: www.peugeot-petry.lu/start1.htm

944 Turbo

Wer etwas mehr PS braucht, ist mit dem 944 Turbo von 0 auf 100 in knapp unter 6 Sekunden unterwegs. Der Turbolader setzt mit einem mächtig Schub ein - nur fliegen ist schöner...

928

Wem 250 PS immer noch zu wenig sind, der sollte einmal eine Probefahrt mit einem 928 machen. 8 Zylinder und je nach Baujahr mit bis zu 350 PS - verbinden Komfort mit Sportlichkeit miteinander. Da der eigentliche "Über-Porsche" immer der 911 war (und ist?) bekommt man diese Fahrzeuge relativ preiswert.

968

Der 968 ist eine konsequente Weiterentwicklung des 944. Technisch wird hier bereits eine Menge mehr geboten: Sechsganggetriebe, Vierventil-Zylinderkopf mit Vario-Ram und einem echten Kraftpotential. Ein Verkaufsberater in einem Porsche-Zentrum sagte einmal zu mir: "Wenn Sie den gefahren sind, haben Sie keinen Spaß mehr an Ihrem 944". Auch bei diesem Fahrzeugtyp gibt es den Vorteil, daß man einen soliden Porsche schon zwischen 45.000-55.000 DM bekommt.

Es gibt auch einen Porsche 968-Club. Auskünfte erteilt der Clubpräsident Dr. Helge Jansen Tel. (02166) 53266

959

Ein absolutes Super-Auto ist der Porsche 959. Dieses Fahrzeug wird zwischen 500.000 und 700.000 DM (Grundpreis 425.000 DM) gehandelt. Mit überzeugenden Fahrleistungen, mit Bi-Turbolader und 450 PS hat er häufig seinen Gegnern im Rennen das Fürchten gelehrt. Er gewann zweimal das Rennen Paris-Dakar und belegte in Le Mans 1986 den siebten Platz.

Um die gewaltige Leistung von 450 PS auf die Straße zu bringen (von 0 auf 100 in 3,6 Sekunden), verfügt der 959 über einen permanent gesteuerten elektronischen Allradantrieb. Revolutionär ist seine automatische Niveauregulierung, die abhängig von der Geschwindigkeit, eine Bodenfreiheit von 12 bis 18 cm einstellt.

Die Spitzengeschwindigkeit des Komfortmodells lag bei 317 km/h und die der Sportversion bei 319 km/h. Solche Werte sind der Stoff, aus dem die Träume sind.

Quelle: Porsche "Die Hohe Kunst der Sportwagen"
Köhnemann Verlagsgesellschaft mbH



Zuletzt aktualisiert 31.07.98 (01.02.99) von Redaktionsbüro Kebschull