Porsche 924


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924

Porsche 924Der 924 ist die konsequente Weiterentwicklung des 914. In diesem Fahrzeug steckt aber schon wesentlich mehr Porsche-Equiment. Es wurde ab 1977 gebaut und ist ein vollständig neues Modell mit Frontantrieb. Er ist das ideale Einsteigerfahrzeug für den jungen Porsche-Fahrer (auch heute noch). Das Auto wurde innerhalb von nur fünf Jahren 100.000 Mal verkauft. Daß der 924 aber ein reinrassiger Sportwagen ist, hat er vor allem mit seiner Turbo-Variation bewiesen. Der 924 Turbo kam 1978 auf dem Markt, danach 1980 folgte der 924 Carrera GT, der bereits 210 PS auf die Straße brachte.

Text von Christoph:

Der Porsche 924 hat Heckantrieb...wollte ich zuerst auch nicht glauben, ist aber so. Neu war allerdings, daß Porsche Mitte der 70er Jahre im 924er und im 928er wassergekühlte Frontmotoren verwendete, wobei der Porsche 928 ein "reiner" Porsche ist, während der 924er so viele Volkswagen-und Auditeile verwendete, wie möglich.

VW gab Porsche den Auftrag einen neuen, billigen Sportwagen zu entwickeln, um den 914 abzulösen. Der 924er sollte mehr Innenraum haben und komfortabler sein, als der 914. Nachdem der Wagen fertig entwickelt war, zog VW den Auftrag zurück, und Porsche blieb keine andere Wahl, als den Wagen selber auf den Markt zu bringen.

Der Porsche 924 ging 1975 in Produktion. Der Motor, der bis Mitte der 80er verwendet wurde ist ursprünglich eine Volkswagenproduktion, die im Audi-100 Werk entwickelt wurde. Dieser Motor hatte 1993ccm und 100PS. Porsche erhöhte das Kompressionsverhältnis auf 9,3:1 und spendierte eine K-Jertonik-Einspritzanlage.Das Resultat waren 125PS, die den "kleinen" Porsche auf immerhin 204 km/h beschleunigen.(lt.Kfz.Schein)

Wie schon erwähnt wurden viele Volkswagen und Audi-Teile verwendet, so wurden beispielsweise. vorne Federbeine des Käfer benutzt und mit Querlenkern vom Scirocco verbunden. Die Steuerung basierte auch auf dem Scirocco, und die Bremsen, Scheiben vorne und Trommeln hinten,stammten von der Volkswagen K70-Limosine.

Danke an Christoph aus München für Foto und Text! Weitere Infos gibt es auch HIER!


Hier die Frage:

Hi Christoph,

Den folgenden Text habe ich einer Porsche Homepage entnommen, und er soll von Dir sein.

"Wie schon erwähnt wurden viele Volkswagen und Audi-Teile verwendet, so wurden beispielsweise. vorne Federbeine des Käfer benutzt und mit Querlenkern vom Scirocco verbunden. Die Steuerung basierte auch auf dem Scirocco, und die Bremsen, Scheiben vorne und Trommeln hinten,stammten von der Volkswagen K70-Limosine...

Das erscheint mir arg zusammengewürfelt zu sein, bis Du sicher, daß diese Angaben stimmen?

Peter Sieker

mailto:sieker@wtal.de

http://home.wtal.de/sieker/



Hier die Antwort:

Diese Angaben stammen nicht von mir.



Entnommen aus "Deutsche Automobile" von Jonathan Wood.
zuerst veröffentlicht 1985 Octopus Books Limited.
Deutsche Ausgabe von Unipart-Verlag GmbH, Remseck bei Stuttgart, 1991.

Du hast auch Recht, wenn Du die Angaben anzweifelst. Ich selber bin mir über die Richtigkeit der Angaben auch nicht mehr sicher...

Hier noch ein paar Sätze zum selben Thema aus

"Das große Porsche Buch" von Ingo Seiff( Artikel "Abschied von einem Konzept" von
Paul Hensler und Wolfgang Eyb, Seite 52):

"Für das Fahrwerk wurde als Vorderachse eine McPherson-Achse, als Hinterachse eine Schräglenkerachse gewählt. Diese Bauweisen waren aus der 911- und der 914-Entwicklung wohlbekannt und konnten durch entsprechende Anpassungen an die neuen, veränderten Erfordenisse kurzfristig weiterentwickelt werden. Durch Verwendung von etlichen Großserienteilen - teils unverändert, teils modifiziert - konnten die Kosten in Grenzen gehalten und das Entwicklungsrisiko minimiert werden.

Die Vorderachse erhielt Schraubenfedern, die zentrisch um die McPherson-Federbeine angeordnet wurden. Die Radführung übernahm ein Querlenker, der teils an der Karosserie, teils am Motorträger, der auch zur Aufnahme der Lenkung dient, gelagert wurde. Als Lenkung wurde eine Zahnstangenlenkung vorgesehen, die über eine dreigeteilte, abgewinkelte Sicherheitslenksäule mit dem Lenkrad verbunden ist. Die Schräglenker der Hinterachse werden an einem Querrohr aufgenommen ,in dem auch die Federstäbe gelagert sind. Die vollständige Hinterachse wird über entsprechend ausgebildete Gummielemente an der Karosserie geführt, damit die Übertragung der Vibrationen verringert wird. Die Zweikreis-Bremsanlage mit Unterdruckverstärkung hat Schwimmsattelbremsen an den Vorderachsen und Trommelbremsen an der Hinterachse."

Ich hoffe, daß stellt Dich zufrieden.

Sende Grüße

Christoph Stellmach


Hallo Gerd

Ein paar Ergänzungen zur 924 Seite

Der 924 Turbo hat 170 PS, die neueren (ab 81) sogar 177 PS. Beschleunigung 0-100 7.8 (Werk), Spitze 225 bzw. 230 (177 PS Version). Die Daten scheinen realistisch zu sein, ein Golf VR6 beschleunigt etwa gleich. Im Gegensatz zum 924 sind beim Turbo eine breitere Spur (hinten je 1,5 cm), sowie Alufelgen der Dimension 6J * 15 Zoll Serie. Auf Wunsch gab es sogar eine 6

* 16 Zoll Felge.

924 TurboDer 924 Turbo hat serienmässig einen Heckspoiler, automatische Fensterheber, beheizbare Aussenspiegel, teilweise wurde auch eine Klimaanlage eingebaut. Dafür ist im Gegensatz zum 924 nur ein Faltrad vorhanden.

Erwähnenswert ist zudem, dass die 924 Turbo alle vollverzinkte Karosserien haben, die meisten sind sogar met. Häufig findet man 924 Turbo in Zweifarben-Look (meiner ist Dunkelgrün und Hellgrün).

(Anm der Redaktion: Die Bilder kommen in ca. 2-3 Wochen!)

Gruss

Sebastian

Sebastian Begert sebastian.begert@unifr.ch 



Zuletzt aktualisiert 18.10.98
von Redaktionsbüro Kebschull