Porsche 911 C4


Porsche 911 Carrera 4

Permanenter Allradantrieb mit perfekter Kraftverteilung

Die lange und intensive Erfahrung mit Allradantriebs-Systemen ließ die Techniker bei Porsche eine besonders effektive Lösung finden. Die variable Momentenverteilung zur Vorderachse über eine Visco-Kupplung im vorderen Differential-Gehäuse garantiert bei jeder Art von Straßenverhältnissen hervorragende Traktion und ein sehr hohes Maß an Fahrsicherheit, ohne daß der Fahrer irgendeinen Einfluß auf die Traktionshilfen nehmen muß.

Porsche Stability Management

Erstmals beim Carrera 4 setzt Porsche die Fahrdynamik-Regelung PSM (Porsche Stability Management) ein. Die Aufgabe des Systems liegt darin, bei "Ausflügen" in den Grenzbereich das Auto durch gezielten Eingriff ins Motormanagement und Bremssystem in Längs- und Querrichtung zu stabilisieren. Die Auslegung des PSM wurde im Porsche-Fahrversuch so getrimmt, daß der sportliche Charakter des 911 nicht durch frühe Zügelung unterdrückt wird. Ziel der Abstimmung war es, eine kurze, aber entscheidende Hilfe über alle vier Räder zu gewähren, falls es zu unverhofftem Annähern an die physikalisch gegebenen Grenzen kommt.

Elektronisches Gaspedal

Ein Gaspedal, das nur noch über einen Sensor elektrische Signale an die Motronic liefert, und ein Stellmotor zur Betätigung der Drosselkappe sind die unerläßlichen Requisiten einer Fahrdynamikregelung von der Qualität des Porsche Stability Managements. Der hohe Aufwand an Elektronik zahlt sich nicht nur in Grenzsituationen aus. Das Ansprechverhalten des Motors wird durch E-Gas noch besser und reaktionsschneller; der Verbrauch kann durch eine optimale Anpassung der Drosselklappenstellung an das Kennfeld gesenkt werden. Die Abgasemissionen gehen durch entsprechende Maßnahmen ebenfalls weiter zurück. Und schließlich läßt sich durch das E-Gas auch die Regelqualität des Tempomats verbessern.

Großvolumige Seitenairbags serienmäßig

Neben den Fullsize-Airbags für Fahrer und Beifahrer gehört das neue und wegweisende Porsche Side Impact Protection System (POSIP) zur Serienaustattung. Es besteht aus zwei Seitenairbags, die in den Türen untergebracht sind und Türverkleidungen, die energieaufnehmend gestaltet wurden. Die beiden Luftsäcke haben das große Volumen von 30 Liter und sind damit über den gesamten Sitzverstellbereich wirksam. POSIP verbessert den Schutz von Kopf, Brustkorb, Armen und Becken. Und dies auch bei geöffnetem Cabrio-Dach und heruntergelassenen Seitenscheiben.

Erstmals bei Porsche: Allradantrieb und Automatik

Der neue Carrera 4 ist der erste Porsche, bei dem der Kunde Allradantrieb sowohl mit einem Sechsganggetriebe als auch mit der fünfstufigen Tiptronic S kombinieren kann.

Neue Scheinwerfer-Graphik

Wie alle Porsche 911 des Modelljahrs 1999 zeigt der Carrera 4 eine geänderte Graphik der Leuchteneinheiten. Die Blinkereinsätze in den Scheinwerfern sind weiß und in den Rückleuchten weiß-grau statt orange.

Exklusive Aluminium-Räder für den Carrera 4

Als markantes Erkennungszeichen erhält der Porsche 911 Carrera 4 17 Zoll-Leichtmetall-Räder in unverwechselbarem Design, das sich durch eine ungewöhnliche Speichenoptik auszeichnet. Die im Radzentrum tief eingeschnittenen Speichen werden zur Felge hin stärker, und die weit außen liegende Anbindung der Speichen im Bereich des Felgenhorns läßt das Rad kräftiger und größer erscheinen. Insbesondere für Fahrkomfort-orientierte Sportwagenfahrer ist das 17 Zoll-Rad die richtige Wahl.

Bild (rechts): Porsche 911 Carrera 4 mit 17 Zoll-Serienfelge in neuem Design (Werksfoto Porsche AG)

Große Fahrsicherheit, hervorragende Fahreigenschaften

Federn, Stabilisatoren und Stoßdämpfer sind speziell auf die Fahrdynamik der Allrad-Version abgestimmt. Eine konsequente Anpassung der Achsgeometrie an die Allradtechnik und neu abgestimmte Elastizitäten an der Vorderachse sorgen für neutrales Eigenlenkverhalten bis hin zur Haftgrenze und loten bei Kurvenfahrt die fahrphysikalischen Grenzen weitgehend aus.

Hohe Crashsicherheit

Die definierte Verformbarkeit der Stahlblech-Karosserie gewährleistet eine sehr niedrige Belastung der Insassen bei einem Unfall. Konsequentes Streben nach passiver Sicherheit, das die gesamte Entwicklung des neuen 911 begleitete, und die Ergebnisse zahlreicher Crash-Tests festigen die Überzeugung der Ingenieure bei Porsche, den wahrscheinlich sichersten Hochleistungssportwagen der Welt geschaffen zu haben.

Dezente Unterscheidungs-Merkmale

Nach dem Grundsatz "mehr sein als scheinen" trägt der Carrera 4 seine Überlegenheit nicht auffällig zur Schau. Der Schriftzug Carrera 4 glänzt titanfarben auf dem Motordeckel und ziert schwarz ausgelegt die Radkappen. Spezielle 17 Zoll-Räder und titanfarbene Bremssättel sind die weiteren optischen Erkennungsmerkmale. Wie alle Porsche 911 des Modelljahrgangs 1999 zeigt der Carrera 4 die bereits erwähnte geänderte Graphik der Leuchteneinheiten.

Geringer Luftwiderstand und minimaler Auftrieb

Der Luftwiderstandsbeiwert der Karosserie des 911 ist im Vergleich mit anderen Sportwagen niedrig. Auch das Produkt aus cW-Wert und Stirnfläche ist mit 0,58 m2 vorteilhaft klein. Zudem zeichnen den 911 Carrera 4 ebenso wie den Carrera die geringen Auftriebswerte aus. An der Vorderachse beträgt der Auftriebsfaktor cAV = 0,08, an der Hinterachse erreicht dieser Wert, unterstützt durch den ausfahrbaren Spoiler, nur cAH = 0,05.

Wassergekühlter Boxermotor

Gute Zylinderfüllung durch Vierventiltechnik und stabile thermische Bedingungen durch Wasserkühlung machen den Porsche-Boxermotor zu einem Hochleistungsaggregat. Bei 3,4 Liter Hubraum erreicht der 911 Carrera eine Leistung von 300 PS (221 kW) und eine Höchstgeschwindigkeit von 280 km/h (275 km/h mit Tiptronic S). Die Konzeption des Boxermotors bietet für den Bau von Sportwagen entscheidende Vorteile. Sein Massenausgleich ist vollkommen, die Abmessungen sind kompakt, eine kurze und steife Kurbelwelle erlaubt hohe Drehzahlen.

Aluminium-Fahrwerk

Alle Querlenker der Radaufhängungen und die beiden in den Karosserieverbund integrierten Achsträger bestehen aus Leichtmetall. Die Vorderachse wurde konstruktiv und in ihrer fahrdynamischen Auslegung an den Antrieb der Vorderräder angepaßt.

Vierkolben-Monobloc-Bremssättel

Nach positiven Erfahrungen im Rennsport verfügt der 911 Carrera 4 wie alle übrigen Porsche-Modelle über Vierkolben-Monobloc-Bremssättel aus Leichtmetall. Besonderer Vorzug: Hohe Betriebssicherheit und minimales Fading auch unter extremer Belastung.

Litronic-Scheinwerfer mit dynamischer Leuchtweitenregulierung

Der Carrera 4 und alle anderen 911-Varianten werden auf Wunsch mit Litronic-Scheinwerfern ausgeliefert. Gasentladungslampen leuchten hier die Fahrbahn heller und intensiver aus, was die Sicherheit bei Nachtfahrten deutlich erhöht. Ein weiterer Beitrag zur Sicherheit ist die dynamische Leuchtweitenregelung, die nicht nur den Beladungszustand des Fahrzeugs berücksichtigt, sondern auch fahrdynamisch verursachte Neigungsänderungen der Karosserie. Die Halogenlampe (H7) für das Fernlicht ist von einem besonders effektiven Freiflächen-Reflektor umgeben. Beim Aufblenden der Scheinwerfer bleibt das Abblendlicht in Betrieb, aber dessen Lichtkegel wird über die Leuchtweitenregelung angehoben, um die Vorfeldbeleuchtung zu verbessern. Zum Lieferumfang der Litronic gehört eine Scheinwerfer-Reinigungsanlage.

Individuelle Sportaustattung

Auch der Carrera 4 kann nach dem persönlichen Geschmack der Kunden noch sportlicher ausgestattet werden. Separat verfügbar sind Sportsitze mit verstärkter Seitenführung, 18-Zoll Turbo-Look-Räder mit den Reifendimensionen 225/40 ZR 18 und 265/35 ZR 18 sowie - beim Coupé - ein Sportfahrwerk mit strafferen und kürzeren Federn, härteren Stoßdämpfern und stärkeren Stabilisatoren






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