Porsche - Übersicht



Drei 911-Varianten und der Boxster

Porsche 911 Carrera 4

Neu im Programm für das Modelljahr 1999 ist der 911 Carrera 4, der die mit dem Porsche 959 begonnene Tradition allradgetriebener 911-Modelle fortsetzt. Die Produktion beginnt im Oktober 1998. Von Anfang an ist der Carrera 4 als Coupé und als Cabriolet mit Sechsgang-Schaltgetriebe und mit der fünfstufigen Tiptronic S lieferbar. Der permanente Allradantrieb mit variabler Kraftverteilung zur Vorderachse erfolgt über eine Viscokupplung.

Seinen besonderen hohen technischen Anspruch unterstreicht der Carrera 4 auch durch das hier erstmals eingesetzte Porsche Stability Management (PSM). Die bisher schon vorhandenen Systeme der Längsdynamik-Regelung wie Antiblockiersystem, Antriebsschlupf-Regelung und automatisches Bremsdifferential werden durch eine Querdynamikregelung erweitert. Durch gezielten Bremseingriff und fahrerunabhängige Beeinflussung der Motorleistung kann auch die Fahrstabilität in der Kurve kontrolliert werden. Als Motor kommt der bewährte wassergekühlte Boxermotor mit 300 PS (221 kW) zum Einsatz. Auffälligste Änderung am Motor ist ein sogenanntes elektronisches Gaspedal. Diese hochwertige Technik bringt als zusätzliche Vorteile ein besseres Ansprechverhalten des Motors, geringe Schadstoffemissionen und einen niedrigeren Verbrauch.

Werksfoto Porsche AG

Bild: 911 Carrera 4 Coupé (Werksfoto Porsche AG)

Porsche 911 Carrera

Das Coupé, das auf der IAA 1997 seine Premiere feierte, besitzt einen wassergekühlten Sechszylinder-Boxermotor hinter der Hinterachse, 3,4 Liter Hubraum, 300 PS (221 kW) bei 6.800/min, maximales Drehmoment 350 Newtonmeter bei 4.600/min, Sechsgang-getriebe oder wahlweise Tiptronic S. Die Karosserie zeichnet sich durch geringen Luftwiderstand (cw = 0,30), minimalen Auftrieb, geräumiges Interieur und einen gut nutzbaren Kofferraum aus. Radaufhängungen mit elastokinematischer Vorspurkorrektur garantieren sichere Fahreigenschaften. Mit 1.320 Kilogramm Leergewicht ist der Porsche 911 eines der leichtesten Fahrzeuge in seiner Klasse. Zur serienmäßigen Sicherheitsausstattung zählen von nun an auch beim Coupé die Seitenairbags vorn.

Porsche 911 Carrera Cabriolet

Seit dem Frühjahr 1998 erweitert das Cabriolet die Baureihe 911. Als technische Basis dient das 911 Coupé; Motor, Kraftübertragung und Fahrwerk sind identisch. Bei der Entwicklung des neuen 911 galt das Augenmerk von vornherein auch der offenen Version. Daher ist die Karosserie besonders verwindungsfest. Das Verdeck hat eine elektrohydraulische Betätigung, die ein vollautomatisches Öffnen und Schließen per Knopfdruck innerhalb von 20 Sekunden ermöglicht. Die Serienausstattung des Cabriolets entspricht in allen wesentlichen Teilen der des Coupés. Zusätzlich gehört zum Lieferumfang des Cabriolets ein Hardtop aus Aluminium, das wegen des geringen Gewichts von 33 kg von zwei Personen leicht zu handhaben ist. Das Leergewicht des Cabriolets beträgt 1.395 kg und liegt 75 kg über dem des Coupés.

Porsche Boxster

Der Mittelmotor-Roadster ist seit 1996 im Programm. Sein wassergekühlter Sechszylinder-Boxermotor liegt vor der Hinterachse. Die Daten: 2,5 Liter Hubraum, 204 PS (150 kW) bei 6.200/min, maximales Drehmoment 245 Newtonmeter bei 4.500/min. Die Kraftübertragung auf die Hinterräder erfolgt über das Fünfganggetriebe oder die Fünfgangautomatik Tiptronic S. Die Möglichkeit zu individuellerer Gestaltung bieten drei Aufwertungspakete „Classic" (neu im Programm), „Trend" und „Sport Design". Ein Hardtop aus Aluminium ist als Extra erhältlich. Ferner gibt es hochwertige Mehrausstattungen wie beim Carrera - einschließlich PCM. 2 Modelljahr 1999 ã ÜbersichtDas Porsche Communication Management (PCM) mit Navigations-System gibt es als High-Tech Mehrausstattung.






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