Porsche
Boxster S
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Highlights
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Überblick
  • Kraft
  • Getriebe
  • Fahrspaß
  • Bremsen
  • Sicherheit
  • Ausstattung
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    Boxster S
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    Motor
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    Getriebe
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    Galerie
     
     
     
     
     

     
     

     

    Porsche Boxster S


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    Überblick
    Mehr Kraft, mehr Fahrspaß,
    mehr Komfort
    Boxster S – das heißt schneller, stärker und sicherer. Der Neue hat sich in allen sportlichen Disziplinen verbessert. Mit dem jetzt serienmäßigen 6-Gang-Schaltgetriebe absolviert er den Spurt von 0 auf 100  Kilometer pro Stunde in 5,9 Sekunden. Die Beschleunigung von 80 bis 120 km/h dauert im höchsten Gang genau 10,3 Sekunden und die Höchstgeschwindigkeit liegt bei 260 Kilometer pro Stunde.
    Die Leistungssteigerung ist dem Boxster S äußerlich kaum anzusehen. Die serienmäßigen 17 Zoll-Leichtmetallräder mit schwarz-ausgelegtem Porsche-Wappen geben vielleicht noch den deutlichsten Hinweis. Sonst weisen lediglich dezente Details auf den Leistungskünstler hin: So zum Beispiel die titanfarbenen Lufteinlässe vorn und der titanfarbene Boxster S-Schriftzug auf dem hinteren Kofferraumdeckel. Weitere Besonderheiten sind ein zusätzlicher mittiger Lufteinlaß vorn und am Heck ein markantes Abgasdoppelendrohr, das die bekannte Ovalform ersetzt. 

    Oben UntenMehr Kraft

    Auch im Boxster S ruht das Kraftpaket zwischen Cockpit und Hinterachse. Das Triebwerk hat eine deutliche Weiterentwicklung erfahren. Der aus dem Boxster bekannte 2,5-Liter-Boxermotor mit sechs Zylindern schöpft seine Kraft nun aus 3,2 Liter Hubraum. Diese Hubraum-Vergrößerung garantiert nicht nur eine deutliche Zunahme der Leistung um 35 kW (48 PS) auf 185 kW (252 PS) bei 6.250/min, sondern auch einen kräftigen Drehmomentzuwachs von 245 auf 305 Newtonmeter bei 4.500/min. Der neue 3,2-Liter-Motor zeichnet sich durch einen sehr harmonischen Drehmomentverlauf aus, was vor allem durch ein verbessertes Drehmoment im unteren und oberen Drehzahlbereich zum Ausdruck kommt. Vierventil-Technik, Nockenwellenverstellung und erstmals die zweistufige Resonanzsauganlage ermöglichen diese füllige Drehmomentkurve. 
    Das Motormanagement wird von der Motronic ME 7.2 übernommen, die sich bereits im 911 Carrera 4 bewährt hat. Gegenüber der aus dem Boxster bekannten M 5.2 unterscheidet sie sich besonders durch die Funktion E-Gas (Elektronisches Gaspedal). Bei der elektronischen Motorfüllungssteuerung E-Gas wird die Drosselklappe mit einem Elektromotor über ein zweistufiges Getriebe auf der Drosselklappenwelle verstellt. Damit ist die elektronische Steuerung der vom Motor angesaugten Luft über den gesamten Lastbereich möglich. Die Vorteile von E-Gas liegen nicht nur in der besseren Dämpfung von Lastwechselreaktionen. Gleichzeitig können das Anfahren, die Gangwechsel beim Tiptronic S-Getriebe und die Antriebsschlupf-Regelung harmonischer gestaltet werden.

    Modernste Technik in Form zweier trimetallbeschichteter Dreiwege-Katalysatoren verbirgt sich auch in der zweiflutigen Abgasanlage des neuen Boxster S. Die Beschichtung der Metallträger besteht erstmals aus einer Mischung aus Platin, Rhodium und Palladium, das eine höhere Temperaturbeständigkeit aufweist und im Vergleich zur früher verwendeten Bimetallbeschichtung schon bei niedrigeren Temperaturen anspringt. Gleichzeitig wurde der Edelmetall-Anteil pro Kubikfuß im Kat mehr als verdoppelt. Die neue Kat-Technik in Verbindung mit der bereits bekannten Sekundärluft-Einblasung hat sich gelohnt: Der neue Boxster S erfüllt selbst die strenge LEV-Norm (Low Emission Vehicle) für die USA und die in Deutschland steuerbegünstigte D4-Norm.

    Oben UntenMehr Gang-Auswahl

    Um das Leistungsspektrum des neuen 3,2-Liter-Motors voll ausnutzen zu können, wurde ein sportlich abgestimmtes 6-Gang-Schaltgetriebe entwickelt. Das Ergebnis ist eine harmonische Abstufung der Gänge bei optimaler Ausnutzung des Motordrehmoments und perfekten Anschlüssen beim Hochschalten. Auf Wunsch ist der Boxster S auch mit der 5-Gang-Tiptronic S erhältlich. Sie wurde in der Übersetzung den höheren Fahrleistungen angepaßt. Die fünf Gänge erlauben es mühelos, die verfügbare Motorleistung innerhalb der möglichen Geschwindkeitsbreite individuell einzusetzen. Neu ist die sogenannte manuelle Kurzzeitbeeinflussung während des Automatikbetriebs. Über die Wippschalter am Lenkrad kann nun erstmals der Gang manuell gewechselt werden, auch wenn sich der Wählhebel weiterhin in der D-Stellung befindet. Dabei bleibt der Manuell-Modus mindestens acht Sekunden aktiv. Auch die Kickdown-Funktion bleibt dabei erhalten und bei zügig getretenem Gaspedal springt die Automatik – sofern es Fahrgeschwindigkeit und Motordrehzahl erlauben – um bis zu drei Gänge zurück.

    Oben UntenMehr Fahrspaß

    Die erhöhten Fahrleistungen und eine leichte Gewichtssteigerung des Boxster S erforderten eine Überarbeitung der Gesamtabstimmung des Fahrwerks. Dazu gehören neben angepaßten Federn und Stabilisatoren vor allem die Stoßdämpfer, die straffer ausgelegt und hinsichtlich ihres Anfederungsverhaltens optimiert sind. Im Gegensatz zur Vorderachse, die bis auf die neue Abstimmung keine Änderungen erfuhr, wurde die Hinterachse durch Überarbeitung der Radführungen an die erhöhten Fahrleistungen angepaßt. Längere Hinterachslenkhebel erhöhen jetzt die Vorspurmomentensteifigkeit, das heißt, beim Einfedern erfolgt eine geringere Vorspuränderung. Außerdem erhöhen größere Radlager die Sturzsteifigkeit. Beide Punkte wirken sich auf ein stabileres Fahrverhalten im Hochgeschwindigkeitsbereich und bei Kurvenfahrten aus. Den sicheren Kontakt zur Straße stellt die serienmäßige 17 Zoll-Bereifung her: an den vorderen Felgen (7J x 17 ET 55) in den Dimensionen 205/50 ZR 17 und hinten (8,5J x 17 ET 50) in den Dimensionen 255/40 ZR 17.

    Oben UntenMehr Verzögerung

    Auch die Bremsanlage mußte sich den neuen Anforderungen stellen. Um die von Porsche verlangten hohen Verzögerungswerte realisieren zu können, wurde eine neue Anlage entworfen, wobei der 911 Carrera Pate stand. An der Vorderachse wuchs der Durchmesser der Bremsscheibe von 298 auf 318 Millimeter, die Breite vergrößerte sich um vier auf 28 Millimeter. An der Hinterachse mißt der Durchmesser jetzt 299 Millimeter (Boxster-Basisversion: 292 mm), die Breite 24 Millimeter (Boxster-Basisversion: 20 mm). Außerdem sind die Bremsscheiben gelocht, was das Ansprechverhalten bei nasser Radbremse verbessert. 

    Oben UntenMehr Sicherheit

    Im Vorderwagen vertraut Porsche weiterhin auf die Längs- und Querträgerstruktur. Dieser Trägerverbund sichert die genau definierte Verteilung der bei einem Crash auftretenden Kräfte. Drei übereinanderliegende Lastebenen nehmen die Deformationsenergien auf, verteilen die Kräfte in den steifen Schweller- und Tunnelbereich und minimieren so die Innenraumdeformation. In besonders hochbelasteten Zonen wie den Türen und den Stirnwandträgern kommen wie bisher Verstärkungen durch extrem festen Borstahl zum Einsatz, der in einem speziellen Preßhärteverfahren seine überlegenen Eigenschaften erhält.
    Ein vorbildliches Crash-Verhalten zeigt der Boxster S auch beim Überschlag. In die extrem drucksteifen A-Säulen ist ein hochfestes Rohr integriert, das dem Windschutzscheibenrahmen die gleiche Stabilität wie einem Coupé verleiht. Ein direkt hinter den Sitzen angeordneter Überrollbügel aus hochfestem Edelstahl trägt ebenfalls dazu bei, daß der Überlebensraum für die Insassen beim Überschlag bestmöglich geschützt wird. 
    Neben Fahrer- und Beifahrer-Airbag ist der Boxster S serienmäßig mit dem Seitenairbag-System "POSIP" (Porsche Side Impact Protection) ausgerüstet. Das Besondere bei POSIP: Die beiden Luftsäcke sind so gestaltet, daß sie ihre Schutzwirkung auch in einem offenen Cabriolet entfalten können. Nur Porsche bietet diese Cabrio-tauglichen Seitenairbags an. Mit jeweils 30 Liter Inhalt bieten sie bei seitlichen Karambolagen den Insassen nicht nur den üblichen Schutz im Bereich der Schultern, sondern fangen den Körper vom Brustkorb bis zum Kopf auf. 

    Oben UntenMehr Ausstattung

    Dem Innenraum haben die Designer noch mehr sportliche Eleganz verliehen. Das kommt besonders durch die Lackierung der Kunststoffteile mit schwarzem Softlack zum Ausdruck. Das dezente Schwarz wertet vor allem den Bereich der Armaturenanlage, der Mittelkonsole und der Türtafeln auf. Sportliche Aluminium-Optik wird unter anderem für die Hauben- und den Türöffner sowie für die Schalthebeleinlage verwendet. Das Verdeck erhielt einen exakt eingepaßten Innenhimmel aus Stoff. Er verhindert den Blick aufs Verdeckgestänge und minimiert die Geräuschkulisse, die von außen übers Stoffdach ins Wageninnere dringt.
    Wer im Boxster S Platz nimmt, sieht und spürt den feinen Unterschied zum Basismodell. Statt mit Stoff sind die Sitze serienmäßig mit hochwertigem Alcantara auf der Sitzmittelbahn bezogen. Feine Änderungen wurden auch an der Armaturenanlage vorgenommen. Auffallend sind vor allem die grau-silbernen Zifferblätter der Rundinstrumente, die außerdem mit aluminiumfarbenen Ringen eingefaßt sind.

    Zur Abrundung des exklusiven Charakters wurden dem Boxster S noch eine Reihe verschiedener Komfort-Details serienmäßig auf den Weg gegeben. Dazu gehören unter anderem Alarmanlage mit Innenraumüberwachung, Funkfernbedienung mit elektrischer Heckdeckelentriegelung, individuell regelbare Intervallschaltung für die Wischeranlage, beleuchtete Make up-Spiegel sowie das sportliche Dreispeichen-Lederlenkrad mit aluminiumfarbenem Porsche-Wappen.

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    Fotos © Pressefotos Dr. Ing. h.c. Porsche AG
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