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Galery
Weltpremiere für Porsche Carrera GT

Seriennahe Sportwagen-Studie mit purer Renntechnik

Inhalt:

  • Extravagantes Styling
  • Stabiles Hochgeschwindigkeitsverhalten
  • Pure Renntechnik für Motor und Getriebe
  • Enorme Verzögerungskraft programmiert
  • Vorbildliches Sicherheitsniveau
  • Nicht mehr als Leder und Aluminium
  • Technische Daten Carrera GT

  • Erstmals seit 1993, als in Detroit der Vorläufer des Porsche Boxster vorgestellt wurde, zeigt die Dr. Ing. h.c. F. Porsche AG auf einer Automobilausstellung wieder eine seriennahe Sportwagen-Studie. Der absolute Hochleistungssport-
    wagen mit dem Namen “Carrera GT”, der auf dem Pariser Automobilsalon debütiert, dringt in neue Dimensionen vor und überschreitet die Grenzen des modernen Sportwagenbaus. Wie beim Boxster fehlt zur Serienproduktion nur noch ein kleiner Schritt. Schon 2003 könnte die Studie zur Realität werden – natürlich in einer exklusiven Stückzahl.

Die Konstruktion der Roadster-Studie basiert auf purer Renntechnik: Das gilt sowohl für das Chassis, das Fahrwerk und die Bremsen als auch für den neuen V10-Saugmotor und das Sechs-Gang-Schaltgetriebe mit reinrassiger Rennsport-Kupplung. Dabei bilden – wie im Motorsport üblich – die Antriebsaggregate und das Fahrwerk eine Einheit, indem die Federbeine der Hinterachse am Getriebegehäuse angelenkt sind. Mit 5,5 Liter Hubraum und 410 kW (558 PS) garantiert der Motor höchste Fahrdynamik und Spitzengeschwindigkeiten von über 330 Stundenkilometer. Die Beschleunigung von 0 auf 100 km/h liegt unter vier Sekunden.

Extravagantes Styling

Das Design für diesen kompromisslosen Supersportler wurde im Hause Porsche entworfen. Ziel war es, die Faszination der Porsche-Rennfahrzeuge in einer Mischung aus emotionalem und gleichzeitig funktionalem Design auszudrücken. Während reine Rennprototypen häufig keine optische Verwandtschaft zu Serienfahrzeugen aufweisen, war die Porsche-Identität bei diesem Projekt eine der zentralen Anforderungen an die Designer.

Das typische Porsche-Gesicht mit der gepfeilten Haube dominiert die Front-Ansicht. In Anlehnung an den legendären 718 RS Spyder der sechziger Jahre werden die ovalen, schräg zur Bugmitte verlaufenden Hauptscheinwerfer mit je zwei großen Rundreflektoren bestückt. Ihre Optik erinnert an die Präzision hochwertiger Kamera-Objektive. Tatsächlich verbirgt sich dahinter Lichttechnik vom Feinsten: Bi-Xenon ist derzeit der einzige Gasentladungsscheinwerfer, der sowohl Abblendlicht als auch Fernlicht erzeugen kann. Das Blinklicht strahlen je drei filigrane Neonröhren ab, die auch in den Heckleuchten, den Seitenblinkern und der hochgesetzten Bremsleuchte verwendet werden. Die untere Bugpartie besteht im wesentlichen aus einer sehr dynamisch gestalteten Lufteinlass-Öffnung, über die sowohl der Wasserkühler als auch die vorderen Bremsen mit Kühlluft versorgt werden. Ebenfalls in Anlehnung an frühere Rennfahrzeuge sitzen hier eng beieinander liegende Zusatzscheinwerfer.

Mächtige Luftaustritt-Öffnungen vor den Türen, die die Luft für Wasserkühler und Vorderrad-Bremsenkühlung wieder ableiten, und mindestens ebenso große Lufteinlass-Kanäle hinter den Türen prägen das seitliche Styling des Carrera GT. Die Schulterlinie zieht sich langgestreckt und straff über Vorder- und Hinterrad und mündet schließlich in die seitlichen Ausläufer des ausfahrbaren Heckflügels. Die Proportionen in der Seitenansicht mit dem deutlich nach vorn orientierten Cockpit und dem langen Abstand zwischen Tür und Hinterachse betonen das sportliche Mittelmotor-Konzept. Um die Sicht auf das Antriebsaggregat zu ermöglichen, aber auch aus thermischen Gründen wurden die Hutzen, die sich von den Überrollbügeln nach hinten erstrecken, aus gelochtem Leichtmetall gefertigt.

Stabiles Hochgeschwindigkeitsverhalten

Die klar gegliederte Struktur des Hecks mit LED-Leuchten und zwei ovalen Abgas-Endrohren lässt eine Design-Handschrift erkennen, die vor allem fahr- und aerodynamischen Anforderungen gefolgt ist. Die Heck-Oberseite begrenzt ein harmonisch ins Gesamtfahrzeug integrierter Flügel. Unauffällig, aber wirkungsvoll erledigt er seine Aufgabe, wenn er bei 120 Stundenkilometer ausfährt. Bei Höchstgeschwindigkeit erzeugt der Flügel einen enormen Abtrieb. Auch die Vorderachse erfährt keine Entlastung. Mit Hilfe des schräg nach oben angestellten Wasserkühlers und spezieller Luftführungskanälen im Bugteil drückt die einströmende Luft die vorderen Räder sicher auf die Fahrbahn. Einen weiteren, ebenfalls hochwirksamen Abtriebsfaktor haben die Porsche-Aerodynamiker unter dem Fahrzeug realisiert. Der völlig verkleidete, glatte Fahrzeugboden sorgt mit seinem Heck-Diffusorfür einen zusätzlichen Ansaug-Effekt. Kenner der Aerodynamik wissen, dass unter solchen Maßnahmen stets der Luftwiderstandsbeiwert leidet. Aber stabiles Hochgeschwindigkeitsverhalten genießt hier klare Priorität vor plakativen cW-Werten.
Die Verwirklichung von höchster Fahrdynamik und Fahrsicherheit kommt bereits in der Grundkonzeption der neuen, seriennahen Porsche-Sportwagenstudie zum Ausdruck. Der Carrera GT weist bei einer Länge von 4,56 Meter, einer Breite von 1,92 Meter, einer Höhe von 1,19 Meter und einem Radstand von 2,70 Meter einen äußerst niedrigen Schwerpunkt auf. In Verbindung mit dem hinter der Fahrgastzelle platzierten Kraftstoff-Tank mit einem Fassungsvermögen von über 90 Liter und dem Mittelmotor-Konzept ergibt sich eine Konzentration der Fahrzeug-Massen in der Nähe des Fahrzeug-Mittelpunktes und damit auch eine konstante Achslastverteilung, was eine wichtige Voraussetzung für überragende Fahreigenschaften schafft. Die Verwendung von Kohlefaser als Karosserie-Grundwerkstoff verbindet optimale Karosserie-Steifigkeit und Karosserie-Sicherheit mit einem minimalen Fahrzeug-Gewicht, das bei rund 1.250 Kilogramm liegt. 

Pure Renntechnik für Motor und Getriebe

Sein Idealgewicht verdankt der Carrera GT nicht zuletzt dem neuen, sehr leichten V10-Saugmotor mit 5,5 Liter Hubraum. Daraus lassen sich eine Leistung von 410 kW (558 PS) und ein Drehmoment von 600 Newtonmeter schöpfen. Das Drehzahlband reicht bis über 8.000 Umdrehungen pro Minute. Vier Ventile pro Zylinder und strömungsgünstig gestaltete Ansaugkanäle optimieren die Zylinderfüllung. Bei diesen Motorleistungsdaten handelt es sich um vorläufige Werte, die sich bei einem Serieneinsatz auch nach oben verändern können.

Für den Aufbau des Motors werden ausschließlich Leichtmetalle in zum Teil hochfesten und temperaturbeständigen Legierungen verwendet. Das gilt für das Kurbelgehäuse genauso wie für die Zylinderköpfe, deren Leichtmetall-Legierung auf hohe Temperaturen äußerst unempfindlich reagiert. Um den Motor so kurz wie möglich bauen zu können, wurde auf eingesetzte Zylinderlaufbuchsen verzichtet. Die Zylinder sind mit einer reibungsarmen Nikasilschicht (Verbindung zwischen Nickel und Silizium) versehen. Durch diese Bauweise wird außerdem eine deutlich höhere Festigkeit des Kurbelgehäuses erzielt. Ein weiterer Vorteil bietet die bessere Kühlung: Die Zylinderlaufbahn wird direkt von der Kühlflüssigkeit umspült und so ein günstigerer Wärmeübergang von den Kolben zur Kühlflüssigkeit geschaffen.

Den Arbeitsweg vom Kolben zur Kurbelwelle übernehmen Titanpleuel, deren hohe Festigkeit in Verbindung mit dem geringeren Gewicht sich bei Drehzahlen über 8.000 U/min für günstige Laufruhe und Dauerhaltbarkeit bewährt hat. Für eine optimale Übersetzung der Antriebskraft sorgen eine speziell für die Serienfertigung entwickelte Rennsportkupplung und ein kompaktes, manuell schaltbares Sechsgang-Getriebe. Dieser Antriebsstrang, vor allem aber der geringe Kupplungsscheiben-Durchmesser, ermöglicht einen extrem tiefen Einbau der Kurbelwelle, was den Schwerpunkt des Fahrzeuges noch weiter absenkt. Begünstigt wird die niedrige Bauweise durch das Fehlen einer konventionellen Ölwanne unterhalb des Kurbelgehäuses. Die Ölversorgung sichert eine Trockensumpfschmierung mit separatem Öltank, der im Getriebegehäuse integriert ist. Das aus dem Motorsport bekannte System garantiert auch bei extremen und lang anhaltenden Querbeschleunigungen eine optimale Ölversorgung des Motors.

Das Getriebegehäuse liefert außerdem die Anlenkpunkte für die hintere Doppelquerlenkerachse. Wie bei der vorderen Doppelquerlenkerachse mit integrierter Feder-Dämpfereinheit können die Radfedern und Stabilisatoren individuell eingestellt werden. Die Feder-Dämpfereinheiten der Hinterachse werden über Umlenkhebel und so genannte Push-rods (am Getriebe befestigte Federbeine) angelenkt, die eine sehr aerodynamische Konfiguration der Motor-Getriebe-Einheit erlauben.

Enorme Verzögerungskraft programmiert

An der Vorderachse werden Räder der Dimension 265/30 R 19, an der Hinterachse 335/30 R 20 montiert. Die unterschiedlichen Größen der superleichten Magnesium-Schmiede-Räder verbessern dabei das gute Fahrzeug-Handling um einen weiteren Schritt. Darüber hinaus lassen 19- und 20-Zoll-Räder eine deutliche Vergrößerung des Bremsscheiben-Durchmessers zu. In der Sportwagen-Studie beträgt er enorme 380 Millimeter. Das sind nochmals 50 Millimeter mehr als im 911 Turbo. 

Selbstverständlich setzt Porsche bei der Verzögerung dieses Fahrzeuges nicht auf Grauguss, sondern auf Keramik. Porsche ist es als erstem Automobil-Hersteller gelungen, eine Keramik-Verbundbremsscheibe mit Evolventen-Kühlkanal für eine effiziente Innenkühlung zu entwickeln. Die neue Bremse mit dem Namen “Porsche Ceramic Composite Brake” (PCCB) setzt völlig neue Maßstäbe bei Ansprechverhalten, Fadingstabilität, Gewicht und Lebensdauer. Die Keramik-Verbundbremsscheibe ist wie die Metall-Bremsscheibe gelocht und innenbelüftet, wiegt aber über 50 Prozent weniger. In Verbindung mit einem ebenfalls völlig neuen Bremsbelag entwickelt sie sofort sehr hohe und vor allem konstante Reibwerte während der Verzögerung. Der Abrieb ist dabei äußerst gering, was sie in Kombination mit ihrer Korrosionssicherheit zu einem absoluten Lifetime-Bauteil werden lässt. In Verbindung mit dem erstmaligen Einsatz eines Achtkolben-Bremssattels vorne und eines Vierkolben-Bremssattels hinten rücken die Verzögerungswerte bis weit in Rennsport-Dimensionen vor.

Vorbildliches Sicherheitsniveau

Eine Kohlefaser-Struktur bildet die Basis für die Karosserie. Nur dieser Werkstoff bietet alle Voraussetzungen, höchste Fahrleistung und Fahrdynamik mit minimalem Gewicht bei maximaler Steifigkeit zu verbinden. Zur Erzielung eines optimierten Crash-Verhaltens werden Struktur-Elemente aus Stahl eingesetzt, die ein Höchstmaß an plastischem Energie-Abbau bei bestmöglicher Auslegungssicherheit und geringster Serienstreuung ermöglichen. Der Tank sitzt crashsicher und optimal für eine konstante Achslastverteilung bei leerem oder vollem Tank hinter der Fahrgastzelle. 

Der Innenraum weist zur Unterstützung der passiven Sicherheit – insbesondere für offene Fahrzeuge – eine Trägerstruktur aus hochfesten Aluminiumprofilen auf, die die auftretenden Längskräfte bei Frontal-Crashs wirkungsvoll zusätzlich über die Türen weiterleiten. Kräfte, die vornehmlich bei Seiten-Crashs auftreten, werden über Querstrukturen im Instrumententräger-Bereich und der hinteren Schottwand abgeleitet. Dieses neuartige Konzept erzeugt bei minimiertem Gewicht durch geringe Kraftumlenkungen ein effektives Sicherheitskäfig-System. Das Sicherheitskonzept wird durch Fahrer- und Beifahrer-Airbag sowie durch das speziell für offene Fahrzeuge entwickelte Seitenairbag-System “POSIP” (Porsche Side Impact Protection) abgerundet. Mit einem 30-Liter-Volumen bieten diese großen Airbags bei seitlichen Karambolagen den Insassen nicht nur den üblichen Schutz im Bereich von Brust und Becken, sondern schützen insbesondere auch den Kopf.

Nicht mehr als Leder und Aluminium

Im Innenraum dominieren zwei Materialien: Aluminium und Leder. Aluminium bevorzugen die Designer besonders im Armaturentafel-Bereich, wo sie das Leichtmetall als Strukturelement einsetzen und damit klare Akzente schaffen. Ebenfalls mit Aluminium verkleidet ist die markant zum Cockpit hochgezogene Mittelkonsole. Damit ist nicht nur ein außergewöhnliches Design-Merkmal gestaltet worden, an dessen oberem Ende – genau auf Griffhöhe des Lenkrades – der Schalthebel mit teilbeledertem Aluminium-Knauf sitzt. Zusätzlich wird damit die Biegesteifigkeit des Gesamtfahrzeuges nochmals erhöht. Auf der Mittelkonsole unterhalb des Schalthebels sind auch die Bedienungselemente der Audio- und Klima-Anlage integriert. Sie lassen sich so ohne große Armbewegungen bequem erreichen.
Die völlig neu gestalteten Sitze sind mit braunem Glattleder und schwarzem Nubuk – einem hochwertigen Wildleder – bezogen. Elektro-Motoren zur Sitzverstellung sind hier fehl am Platz. Im reinrassigen Sportwagenbau wird um jedes gewichtsreduzierende Gramm gekämpft. Deshalb entschlossen sich Ingenieure und Designer für schlichte, aber dennoch elegante Sportlichkeit: Nun genügt es, einen leichten Aluminium-Griff vorne in der Sitzmitte zu ziehen, um die Längsrichtung genau zu justieren. Eine um so aufwendigere Lösung wird dagegen für eine optimale Abstützung der Längs- und Querkräfte geboten. Neuartige Knie- und Beinstützen erlauben eine individuelle Seitenkraft-Abstützung. Zum bequemen Ein- und Ausstieg können sie einfach weggeklappt werden. Die Seitenwangen der Sitze können außerdem zur Körperanpassung in der Weite variiert werden.

Wie im Motorsport üblich ist der Lenkradkranz mit griffigem Wildleder bezogen. Einen weiteren Kontrast am Volant bildet der Y-förmige Aluminium-Rahmen, der das Airbag-Modul im unteren Bereich umfasst und die Form der kraftleitenden Türrahmen-Struktur im Lenkrad wiederholt. 

Modernste Display-Technik mit einem TFT-Farbbildschirm wird für die Instrumentenanzeige eingesetzt. Die Anzeigenphilosophie orientiert sich dabei an den Anforderungen im Rennsport. Im Vordergrund stehen Anzeigen wie Drehzahl, Wassertemperatur, Öldruck sowie Streckeninformationen wie beispielsweise die Rundenzeit. Um gleichzeitig aber den Anforderungen im Straßenverkehr gerecht zu werden, bleiben Mindest-Anzeigen wie zum Beispiel Geschwindigkeit oder verschiedene Kontrollleuchten ablesbar. Eine zweite wählbare Bildschirm-Ebene bietet umfangreiche Informationen für den alltäglichen Straßenbetrieb. Hier blendet der Bordcomputer unter anderem die Anzeigen für Tageskilometer, Reichweite, Außentemperatur, Uhrzeit und Frequenz des eingestellten Radiosenders ein. Auf speziellen Wunsch zeigt er auch die genauen Einstelldaten der Klimaanlage an.

Eine für jeden Porsche zentrale Anzeige bleibt aber auf beiden Bildschirm-Ebenen unverändert: Die Angabe der Motor-Drehzahl im Design des klassischen Rundinstrumentes. Und noch auf ein weiteres traditionelles Detail haben die Porsche-Designer großen Wert gelegt: Der Zündschlüssel steckt links vom Lenkrad.

Technische Daten Carrera GT

Karosserie: Offener Sportwagen, Mittelmotoranordnung, 2 Sitze, Kohlefaser-chassis, Fahrer- und Beifahrerairbag, Seitenairbags, Kofferraum im Vorderwagen, Tank hinter Fahrgastzelle, ausfahrbarer Heckflügel.

Motorkonstruktion: V10-Zylinder-Saugmotor mit einem Zylinderwinkel von 68°, Closeddeck Leichtmetallkurbelgehäuse mit Nikasillaufbahnen, Leichtmetall-Zylinderköpfe mit 4 Ventilen pro Zylinder. 4 obenliegende Nockenwellen, Nockenwellenverstellung, Titanpleuel, Trockensumpfschmierung, Öltank im Getriebegehäuse.

Hubraum: 5.500 cm3

Motorleistung: 410 kW (558 PS)

Max. Drehmoment: 600 Nm

Höchstdrehzahl: 8.200/min

Antrieb: Hinterrad-Antrieb, 3-Scheiben-Carbonkupplung, manuelles 6-Gang Schaltgetriebe, in Getriebegehäuse integrierter Motoröltank, Doppelgelenkwellen, Traktionskontrolle.

Fahrwerk: Doppelquerlenkervorderachse, Servounterstützte Zahnstangen-lenkung, Lenkrad axial verstellbar, Doppelquerlenkerhinterachse, mit Pushrods betätigte Feder-/Dämpfereinheit und Stabilisator an Getriebegehäuse angelenkt, zylindrische Schraubenfeder je Rad mit koaxial angeordneten innenliegendem Gasdruckdämpfer.

Bremsen: 2-Kreis ABS-Bremsanlage, 8-Kolben Alu-Monobloc Bremssattel an der Vorderachse, 4-Kolben Alu-Monobloc Bremssattel an der Hinterachse, Porsche Ceramic Composite Brake (PCCB): Keramik-Verbundbremsscheiben mit Evolventenkühlkanal und 380 mm Durchmesser (Vorder- und Hinterachse). 

Räder/Reifen: Leichtmetallschmiederäder mit Zentralverschluss, Reifendimension 
an der Vorderachse 265/30 R 19
an der Hinterachse 335/30 R 20

Gewicht: DIN-leer (ohne Fahrer) 1.250 kg

Maße: Länge 4.556 mm
Breite (ohne Spiegel) 1.915 mm 
Höhe 1.192 mm
Radstand 2.700 mm
Spurweite vorne 1.620 mm
Spurweite hinten 1.570 mm
Tankinhalt 90 Liter

Fahrleistungen: Höchstgeschwindigkeit  über 330 km/h
Beschleunigung 0-100 km/h unter 4 sec.
Beschleunigung 0-200 km/h unter 10 sec.
 


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© copyright by Redaktionsbüro Kebschull   30.09. 2000