Porsche
911 GT3
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Porsche 911 GT3

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Aerodynamik 
Die Strömungs macht´s
 
Auch wenn der Luftwiderstandsbeiwert im Vergleich zum 911 Carrera keinerlei Veränderung zeigt – er liegt nach wie vor bei exzellenten 0,30 – hatten die Porsche- Aerodynamiker alle Hände voll zu tun. Durch niedrige Auftriebswerte an Vorder- und Hinterachse ist es ihnen gelungen, die maximale Querbeschleunigung und die Fahrstabilität gegenüber den bereits ausgezeichneten Werten des 911 Carrera weiter zu erhöhen. Dabei war die Absenkung des Schwerpunktes um 30 Millimeter nur eine von mehreren Maßnahmen.

Das Bugteil ist unten mit einer zusätzlichen Kunststofflippe ausgestattet, um die unter das Fahrzeug strömende Luft zu verringern. Der Heckdeckel mit integriertem Flügel erhöht die auf die Hinterachse wirkenden Aerodynamikkräfte. Um eine optimale Balance zwischen Vorder- und Hinterachse zu erreichen, ist auf die hintere Deckelkante eine zusätzliche Abrißkante aufgesetzt. Sie verbessert die Strömungsverhältnisse zwischen Flügel und Heckdeckel und steigert so den Wirkungsgrad des Flügels. Für Motorsport-Einsätze kann zusätzlich die Flügelneigung in sechs Stufen verstellt werden, um die aerodynamische Balance des Fahrzeuges an unterschiedliche Streckencharakteristika anzupassen.

Zur weiteren Verbesserung der Aerodynamik sorgt wie beim 911 Carerra eine Verkleidung des Unterbodens mit drei großflächigen Teilen aus Polypropylen. Sie reicht von der Vorderachse bis vor den Motor. Die hintere Unterbodenverkleidung ist dagegen eine Spezial-Entwicklung für den GT3, um das Getriebe zusätzlich belüften zu können.

 
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Fotos © Pressefotos Dr. Ing. h.c. Porsche AG
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