Kurzfassung

 
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Gebundene Ausgabe - 275  Seiten (1996) Motorbuch, Stgt.; ISBN: 3613014785

Der neue Opel Speedster bietet höchsten Fahrgenuss

Ambitionierter Mittelmotor-Sportwagen mit beispielhafter Agilität Intelligenter Leichtbau ist Basis für exzellente Fahrleistungen Kraftvolles 2,2-Liter- ECOTEC- Alutriebwerk mit 147 PS erfüllt Euro 4
 

Rüsselsheim.  Extreme Dynamik verspricht der neue Speedster, mit dem Opel gleich in mehrfacher Hinsicht Neuland betritt. Der Sportwagen ist das erste Mittelmotor-Auto der Marke und das erste Serienfahrzeug mit dem Blitz am Bug, das auf Aluminium und Kunststoff als Materialien für Chassis und Karosserie setzt. Der Speedster wendet sich an Autofans, die für maximale Fahrfreude bewusst auf Komfort verzichten. Er sprintet in nur 5,9 Sekunden(Werksangabe) aus dem Stand auf Tempo 100, erreicht eine Spitzengeschwindigkeit von 220 km/h und zeigt sich auf kurvenreichen Straßen von einer beispielhaften Agilität. 
Seine beeindruckenden Fahrleistungen erreicht der neue Opel-Sportwagen durch das Zusammenspiel von intelligentem Leichtbau und einem hoch effizienten Antrieb. Der neue 2.2 16V-ECOTEC-Aluminiummotor mit vier Zylindern, der auch im Astra Coupé zum Einsatz kommt, leistet 108 kW (147 PS), begnügt sich nach MVEG mit 8,2 Litern (Werksangabe) Superbenzin pro 100 Kilometer und erfüllt bereits die Euro 4-Abgasnorm. 

„Der Speedster ist kein Roadster wie jeder andere“, sagt Hans Demant, Technikvorstand der Adam Opel AG. „Im Vordergrund steht bei ihm eindeutig die Fahrdynamik. Sein mit 870 Kilogramm sehr geringes Gewicht, der tiefe Schwerpunkt, die in Fahrzeugmitte konzentrierte Masse, seine direkt aus dem Rennsport entliehenen Radaufhängungen, die Bremsanlage und seine direkte Lenkung ohne Servo-Unterstützung machen ihn“, so Demant, „auf kurvenreichen Straßen zu einem absoluten Genuss“. 

Bemerkenswert ist der kraftvolle optische Auftritt des Zweisitzers. “Die Leichtbau- Karosserie setzt die technisch orientierte Designlinie, die wir auch mit den Studien G90 und Zafira Snowtrekker gezeigt haben, erstmals in die Serie um“, charakterisiert Opel-Design- Chef Hans Seer das Styling-Konzept. Markante Merkmale sind spannungsreiche Flächen, muskulöse Radhäuser und steil abfallende Flanken. Die skulpturhaft-dreidimensionalen Frontscheinwerfer und Heckleuchten sind als formale Elemente in die Karosserie integriert. Die großen Lufteinlässe hinter den Türen wirken wie aus dem Vollen gefräst. Auffallend sind auch die zwei mittig übereinander angeordneten Auspuffrohre am Heck. Hans Seer: „Das dynamische Design des Speedster hat das Zeug dazu, nicht nur den Auftritt von Opel-Automobilen in den nächsten Jahren zu prägen“.

Abmessungen: Sportlich proportioniert und knapp geschnitten

Das Aluminium des Fahrzeugrahmens dominiert an vielen Stellen sichtbar den mini- malistisch gestalteten Innenraum des knapp geschnittenen Zweisitzers. Die Instrumentierung beschränkt sich auf das Wesentliche: Zwei Rundinstrumente für Drehzahl und Geschwindigkeit sowie LCD-Anzeigen, die sich bei Bedarf melden. Spezielle Sportsitze sorgen für festen Seitenhalt; das Lederlenkrad, der Alu-Schaltknauf und der separate Starterknopf betonen das Grundthema Sport. Auf Wunsch ist eine Lederausstattung in den Farben Schwarz, Blau, Rot oder Beige lieferbar.

Der Opel Speedster ist in allen Dimensionen ein kompaktes Auto, aber völlig anders proportioniert als ein Kleinwagen. Mit einer Höhe von 1.112 Millimetern ist er besonders flach, was optisch durch die Breite von 1.708 Millimetern sowie die Spurweite von 1.450 Millimetern vorn und 1.494 hinten noch betont wird. Der Radstand ist mit 2.330 Millimetern - typisch für Mittelmotor-Sportwagen - relativ kurz, während die Länge von 3.790 Millimetern fast der des neuen Opel Corsa entspricht. Der Gepäckraum hinter dem Motor ist größer als von außen zu vermuten und fasst mit 206 Litern nach VDA-Norm problemlos das Wochenend-Gepäck für zwei Personen. 

Die Kombination des aus miteinander verklebten Strangguss-Aluminiumprofilen hergestellten Chassis und der Karosserie aus glasfaserverstärktem Kunststoff ist für Opel ein Novum. Auf diese Weise erreichten die Ingenieure für ihr ambitioniertes Mittelmotor- Projekt ein sehr niedriges Gewicht von 870 Kilogramm bei herausragender Steifigkeit sowie ein qualitativ hochwertiges Finish insbesondere im Hinblick auf die angestrebte Kleinserie. Neben der Grundlage für eine große aktive Fahrsicherheit bietet diese Technologie außerdem die Voraussetzungen für einen hohen passiven Insassenschutz. Die Passagiere werden vom formstabilen Aluminiumchassis umgeben, Fahrerairbag und pyrotechnische Gurtstraffer bilden effektive Rückhaltesysteme und eine Crashbox aus einer patentierten, verstärkten Kunststoffstruktur - ähnlich wie in der Formel 1 - baut gezielt Aufprallenergie ab. 

Antriebseinheit: Kraftvoll, leicht und laufruhig

Geringes Gewicht in Verbindung mit hohem Leistungspotenzial steht auch beim Antrieb im Vordergrund. Zum Einsatz kommt ein 2,2 Liter-Vierzylinder aus der völlig neuen ECOTEC-Leichtmetall-Baureihe, die im Astra Coupé ihre Europa-Premiere feierte. Der Motor ist komplett aus Aluminium gefertigt und wiegt lediglich 138 Kilogramm 
(DIN 70020A). Er leistet im Speedster 108 kW/147 PS bei 5.800 min-1, das maximale Drehmoment beträgt 203 Nm, wovon 90 Prozent bereits bei 1.900 min-1 zur Verfügung stehen. Im Durchschnitt verbraucht der Sportwagen nach MVEG-Norm 8,2 Liter auf 100 Kilometer und er erfüllt bereits die künftigen Abgasgrenzwerte nach Euro 4. 

Für hohe Laufkultur sorgen zwei direkt in den Motorblock integrierte, gegenläufig rotierende Ausgleichswellen. Die moderne Motorenkonstruktion ist bis auf Öl-, Ölfilter- und Zündkerzenwechsel völlig wartungsfrei. Die Kraftübertragung übernimmt ein neues, erstmals im Vectra 1999 eingeführtes Fünfgang-Getriebe mit sehr präziser Seilzug-
schaltung, das dank seiner Dreiwellen-Bauweise sehr kompakte Abmessungen hat.

Beim aufwändigen Fahrwerk übernehmen rundum doppelte Dreieckslenker die Radführung. Vorn gibt es einen Stabilisator, hinten wird das Antriebsmoment über zusätzliche Spurstangen aufgenommen. Im Zusammenspiel mit der breiten Spur, dem tiefen Schwerpunkt sowie der direkten Lenkung sind hohe Kurvengeschwindigkeiten möglich. Vier innenbelüftete Scheibenbremsen mit 288 Millimetern Durchmesser sorgen für exzellente Verzögerungswerte, ABS ist Serie. Der Speedster rollt vorn auf 5,5’’, hinten 7,5’’ breiten 17 Zoll-Leichtmetallrädern, die eigens entwi-ckelten Bridgestone Potenza-Reifen haben vorn das Format 175/55, hinten 225/45 R17.

Der exklusiven Stellung des Sportwagens im Opel-Angebot, das jedes Exemplar durch seine individuelle Plakette mit der Produktionsnummer an der Armaturentafel doku-
mentiert, entspricht auch die besondere Betreuung im Opel-Händlernetz. In einem Qualifizierungsprozess, der beispielsweise die Schulung besonderen Verkaufs- und Werkstattpersonals oder den Aufbau eines Ersatzteillagers voraussetzte, wurden europaweit rund 800 Händlerbetriebe identifiziert, die den Speedster verkaufen und betreuen. 

Der neue Sportwagen basiert in seinen Grundzügen auf dem Lotus Elise. Mitten in der größten Modelloffensive der Unternehmensgeschichte entschied Opel sich für die Zusammenarbeit mit Lotus Engineering, weil das Konzept des englischen Roadsters überzeugte, und weil man den Zweisitzer nach den begeisterten Reaktionen auf die 1999 in Genf vorgestellte Speedster-Studie so schnell wie möglich für die Kunden verfügbar machen wollte. Montiert wird der Speedster von Lotus Cars in Hethel, rund 150 Kilometer nordöstlich von London, wo der renommierte englische Sportwagenspezialist seit 1967 seine Autos fertigt. Opel-Qualitätsexperten sorgen dafür, dass alle Richtlinien und Prozesse der Marke auch für den Sportwagen angewendet werden. Außerdem wird jeder fertige Speedster auf der direkt beim Werk gelegenen Rennstrecke einer genau definierten Abnahmefahrt unterzogen. Eine zehnjährige Garantie gegen Durchrostung unterstreicht den hohen Qualitätsanspruch.

Robert W. Hendry, Vorstandsvorsitzender der Adam Opel AG: „Der Speedster ist Spaß pur, eine echte ´Fahrmaschine´ mit faszinierendem Design und betont agilem Handling. Er vermittelt jene Begeisterung, die unsere Kunden künftig noch mehr von uns erwarten können.“

Voraussichtlicher Grundpreis 59.900,- DM (30.626€)


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Fotos (C) by Adam Opel AG
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© copyright by Redaktionsbüro Kebschull   26.11. 2000